NR-MOTOR    
 

Heißgasmotor für Pelletheizung - MyVideo

   
 

Das Prinzip

Der Bedarf

Blockheizkraftwerke sind die ideale Ergänzung zu Photvoltaik- und Windkraftanlagen.

Durch die am BHKW vorhandenen Pufferspeicher kann bei Windstille bzw. fehlender Sonne vorrangig Strom produziert werden.

Beim Betrieb mit nachwachsenden Rohstoffen ist Ihr Einsatz CO2 neutral, und verringert somit die Abhängigkeit
von teueren Importen fossiler Energieträger.

Der Anspruch

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe in Blockheizkraftwerken erfordert jedoch ein völlig neues Motorenkonzept.


Die Wärmeerzeugung muss sekundär außerhalb der Zylinder erfolgen.
Wärmeübertragungsflächen sollten möglichst groß und glattflächig sein, um ein verrußen zu verhindern.

Ein wirtschaftlicher Betrieb sollte auch im mittleren Temperaturbereich möglich sein.

Die Lösung

Der NR-Motor erfüllt alle diese Forderungen.

Sein Aufbau ist denkbar einfach.

In einer Kammer (Brennraum) werden Pellet verbrannt und dabei Wärme erzeugt.
Bis hierher ist kein Unterschied zu einen Festbrennstoffofen vorhanden.

Während jedoch ein Festbrennstoffofen seine Wärme an die umgebene Luft abgibt, wird im NR-Motor ein thermodynamischer Kreislauf in Gang gesetzt, welcher ermöglicht, zusätzlich zur Wärme, elektrische Energie zu erzeugen.

Die Konstruktion

1. Durch einen Kompressionskolben wird abgekühltes Gas in eine Wärmekammer gedrückt.

2. In dieser wird es erwärmt und baut dadurch Druck auf.

Danach wird es in den Expansionskolben geleitet.

3. Im Expansionskolben entspannt das unter Druck stehende Gas unter Abgabe von Arbeit.

4. Nach erfolgter Entspannung wird das Gas wieder durch eine Kühlkammer in den Kompressionszylinder geleitet. Der Kreislauf beginnt von vorne.

Die Vorteile

Durch diese Anordnung ist gewährleistet, dass sämtliche in der Brennkammer erzeugte Wärme einen thermodynamischen Prozess durchläuft, und die maximal mögliche mechanische Arbeit erzeugt, bevor die Restwärme in die Heizung eingespeist wird.

Eine Verringerung der Mechanischen Arbeit durch Abkühlung der Zylinderwände bzw. der Kanäle gibt es nahezu nicht.

Bei diesen Prinzip sind keine Regeneratoren notwendig.

Der Prozess, der bei dieser Anordnung stattfindet, ähnelt am ehesten dem Joule Prozess.